Fällanden
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Wie wär’s mit einem Lager, Familienausflug oder Fest am herrlichen Greifensee? Die ehrwürdige Emil-Roth-Herberge empfängt Gruppen ab 10 Personen.

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Am Greifensee begegnen sich Velofahrer, Biker, Skater, Wanderer, Wassersportler, Naturfreunde und Dampfschiffbegeisterte. Die Flachmoore und Schilfgürtel am Ufer stehen unter Naturschutz und geben über 400 Pflanzen- und 120 Zugvogelarten ein friedliches Zuhause. Im Juni und Juli geht die Sonne dort unter, wo sich See und Horizont berühren, und beschert uns besonders stimmungsvolle Sonnenuntergänge. Das Gruppenhaus hat Seeanschluss - ein Privileg in der sonst mehrheitlich geschützten Uferzone. Ein Floss, ein Boot und eine grosse Spielwiese mit Volleyballnetz, Pingpongtisch und Feuerstelle gehören auch dazu. Die Unterkunft wird immer zur exklusiven Benützung für eine Gruppe reserviert.

  • Jugendherberge Fällanden
    Im Rohrbuck
    Maurstrasse 33
    8117 Fällanden
    Schweiz

Mit ÖV / Zu Fuss:

Vom Hauptbahnhof Zürich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in 30 Minuten bei der Jugendherberge. Mit der S-Bahn bis Bahnhof Stettbach und dann weiter mit dem Bus Nr. 743 bis Haltestelle «Jugendherberge» (Halbstundentakt).

Mit dem Auto:

Parkplätze für Autos und Cars sind neben der Jugendherberge vorhanden.

Zimmer Kategorien

  • Anzahl Betten
  • Einzelzimmer
  • Doppelzimmer
  • Familienzimmer
  • Mehrbettzimmer
  • Hindernisfreie Zimmer

Infrastruktur

Preise & Verfügbarkeit

    • Keine Kurtaxe
    • Gruppenpreise Kinder von 2–5 Jahren pauschal CHF 15.–, von 6 bis 12 Jahren gelten Bettenpreise/Gruppenpreise
    • Freiwillige CO2-Kompensation CHF 0.30 
    • Preisänderungen vorbehalten
    • Verrechnung aller Preise in CHF
       
  • Schweizer Architekturgeschichte am Greifensee 

    Die Stadtzürcher Jugendverbände trugen schon lange den Wunsch nach einer Herberge auf dem Lande mit sich herum. Organisiert im Verein für Jugendherbergen Zürich reifte die Idee allmählich zu konkreten Formen heran und man begab sich auf die Suche nach einem geeigneten Grundstück.

    Die bevorzugte Lage am Zürichsee hätte aber schon damals die finanziellen Möglichkeiten gesprengt, so dass man sich für den nahen Greifensee entschied.

    Emil Roth

    Mit der Planung beauftragte man den Zürcher Architekten Emil Roth. 1893 in Bari als Sohn von Auslandschweizern geboren, absolvierte er nach dem Umzug seiner Familie zurück in die Schweiz einen Teil seiner Schulzeit am Bodensee und studierte ab 1911 Architektur an der ETH Zürich. Aufgrund einer schweren Lungenkrankheit nach dem Einzug in den Aktivdienst musste er seine Ausbildung abbrechen. Nachdem Emil Roth als geheilt die Welt der Sanatorien verlassen konnte, arbeitete er als Gehilfe in verschiedensten Bauberufen und nahm erst 1922 als Praktikant in einem Architekturbüro in Basel wieder Tätigkeiten als Planer auf.

    Er wurde Mitbegründer der bedeutenden Avantgarde-Zeitschrift «ABC» und war ihr erster redaktioneller Mitarbeiter. Dadurch schuf er sich bald auch international einen Namen. In diese Zeit fällt zum einen die Mitarbeit an El Lissitzkys Projekt des «Wolkenbügels», einem der bedeutendsten Beiträge des russischen Konstruktivismus. Zum anderen plante er in Arbeitsgemeinschaft mit den Architekten Hubacher & Steiger, Artaria & Schmidt und Häfeli die Werkbundsiedlung «Neubühl» in Zürich, die wohl wichtigste Wohnsiedlung der klassischen Moderne in der Schweiz, wie sie sich in Deutschland in den Zwischenkriegsjahren am Bauhaus manifestiert hat.

    Das Gebäude

    Die programmatischen Ziele der Moderne wie Einfachheit und Funktionalität waren für die Bauaufgabe einer Jugendherberge wie geschaffen. Roth manifestierte sie im kompromisslosen Verzicht auf etwelche dekorative Elemente. Die Materialisierung in Holz und die traditionelle Konstruktion in Ständerbauweise schaffte dabei eine interessante thematische Verbindung zur Schweiz und ihrem Handwerk.

    Die Realisierung des Projektes stand zu Beginn auf etwas unsicheren Füssen. Das Baubudget von damals CHF 70’000.– konnte nur dank der Unterstützung der Stadt Zürich, des Kantons, privaten Spendern und zahlreichen Fronstunden von Jugendlichen und Handwerkern gedeckt werden.

    Am 6. Juni 1937 wurde die Jugendherberge Fällanden offiziell eingeweiht. Bereits 1939 zog sich Emil Roth, unterdessen wieder schwer erkrankt, von der Architektur zurück. So gilt die Jugendherberge nebst der Werkbundsiedlung Neubühl und den Doldertalhäusern, welche in Zusammenarbeit mit seinem Cousin Alfred Roth entstanden sind, als eines seiner Hauptwerke und ist dabei das einzige, welches vollständig in eigener Regie entstanden ist. Die Jugendherberge steht heute unter Schutz der kantonalen und eidgenössischen Denkmalpflege.

    Die Jugendherberge war für 70 Personen konzipiert. Damit gehörte sie schon bald zu den kleineren Jugendherbergen und war aufgrund ihrer hervorragenden Lage oftmals stark überbelegt. Trotzdem musste lange auf Komfort verzichtet werden. Erst im Zuge von Restaurierungsarbeiten in den 70er Jahren wurde in den Duschen Warmwasser installiert. Im Jahr 1981 brannte der Wohnungsteil teilweise aus und wurde innert 4 Monaten mit verbessertem Standard wieder aufgebaut.

Unsere Mitgliedervorteile

  • Übernachtung zum Mitgliederpreis
  • Netzwerk von über 50 Schweizer Jugendherbergen
  • Übernachtungs-/Essensgutscheine (CHF 100.-)

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Wegbeschreibung

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