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Im Schlössli Altenburg in Brugg fühlt man buchstäblich das historische Flair des römischen Kastells und der späteren habsburgischen Ritterstube.

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Wo früher Römer und Habsburger wohnten, wird es auch Ihnen gefallen. Nicht nur die Umgebung von Brugg zeugt von einer abenteuerlichen Vergangenheit - wie einem im nahen Vindonissapark, im Amphitheater und auf dem Schloss Habsburg anschaulich vor Augen geführt wird. Nein, in den ehrwürdigen Mauern unserer Jugendherberge verbringen Sie sogar die Nacht an einem geschichtsträchtigen Ort! Weitere Attraktionen der Region entdecken Sie auf der Brückenwanderung durch das einzigartige "Wasserschloss" (Zusammenfluss von Aare, Reuss und Limmat) oder auf Velotouren durch die Rebenlandschaft. Gemütliche Stunden geniessen Sie am besten in der historischen Altstadt oder im grossen Garten vor dem Hostel.

  • Jugendherberge Brugg
    Im Hof 11
    5200 Brugg
    Schweiz

Mit ÖV / Zu Fuss:

Mit der Bahn von Zürich in 20, von Basel in 50 und von Aarau in 20 Minuten. Vom Bahnhof in 20 Minuten zu Fuss zur Jugendherberge.

Mit dem Auto:

Parkplätze beim Hallen- und Freibad Brugg. In 5 Minuten zu Fuss zur Jugendherberge.

Zimmer Kategorien

  • Anzahl Betten
  • Einzelzimmer
  • Doppelzimmer
  • Familienzimmer
  • Mehrbettzimmer
  • Hindernisfreie Zimmer

Infrastruktur

Preise & Verfügbarkeit

  • Frühstücksbuffet inkl.
    Mittagessen 17.50 CHF
    Abendessen 17.50 CHF
    Abendessen Kinder 2–5 Jahren 8.50 CHF
    Abendessen Kinder 6–12 Jahren 14.50 CHF
    Lunchpaket auf Anfrage 8.50 CHF
    • Keine Kurtaxen
    • Nichtmitglieder zahlen einen Tageszuschlag von: CHF 7.–, Familien CHF 14.–, Gruppen: CHF 55.– / CHF 99.–
    • Kinder bezahlen von 2 bis 5 Jahren nur CHF 15.— und von 6 bis 12 Jahren nur CHF 25.— pro Nacht im Zimmer der Eltern/Grosseltern, inklusive Frühstück. Babys von 0 bis 1 übernachten im Babybett, wo verfügbar, gratis. Kinderpreise gelten nicht im Doppelzimmer.
    • Gruppenpreise Kinder von 2–5 Jahren pauschal CHF 15.–, von 6–12 Jahren gelten Bettenpreise/Gruppenpreise
    • Freiwillige CO2-Kompensation CHF 0.30 
    • Preisänderungen vorbehalten
    • Verrechnung aller Preise in CHF
  • Schloss Altenburg

    Nahe dem ehemaligen römischen Legionslager in Vindonissa, wo die Aare von Süden her in einem engen felsigen Bett gegen Osten abgedrängt wird, entstand in spätrömischer Zeit ein kleines Kastell. Der Ursprung seiner teilweise über sieben Meter hohen Ringmauer reicht ins 4. Jahrhundert zurück. Später, im Frühmittelalter, sollen die Überreste des Kleinkastells Bischofsburg und anschliessend gar Sitz der Frühhabsburger gewesen sein.

    Die Römer

    Als erste Quellenbezüge zur Altenburg gelten Funde noch früherer Herkunft, welche zum Bau der bis zu vier Meter dicken Mauern wiederverwendet wurden. Diese scheinen alle mit dem nahen Vindonissa in Zusammenhang zu stehen. So erzählt ein Inschriftstein aus dem Jahre 260 vom Wiederaufbau der Mauern Vindonissas, und ein noch älteres Fragment war ursprünglich Teil eines Reitergrabsteins aus dem 1. Jahrhundert. Die Befestigungsmauern scheinen aufgrund der eingelassenen Funde eindeutig spätrömischen Ursprungs zu sein.

    Gemäss Überlieferungen von Sigmund Fry 1530 wurde die Altenburg zum Schutz einer Fährverbindung ans gegenüberliegende Aareufer errichtet. Weitere Theorien besagen, dass die Altenburg als Nachfolge des zerstörten Vindonissa errichtet worden sei und Anfang des 19. Jahrhunderts betrachteten Forscher die Altenburg gar als ehemaligen Brückenkopf.

    Durch archäologische Grabungen sind vier ehemalige Rundtürme belegt. Es darf aber vermutet werden, dass die Anlage bis zu zehn Rundtürme besass. Über die Innenbauten lässt sich kein klares Bild gewinnen. Die heute noch bestehenden Bauten, in welche die antike Ringmauer integriert wurde, sind alle späteren Ursprungs. Es handelt sich dabei um das höchste noch erhaltene römische Mauerwerk in der Schweiz.

    Urburg der Habsburger

    Als erste schriftliche Erwähnung taucht die «Altinburch» erstmals 1254 auf. Dass die Frühhabsburger um die Jahrtausendwende auf der Altenburg hausten, lässt sich genauso wenig belegen wie ein vermuteter früherer Bischofssitz. Der erste Hinweis auf das Urschloss der Habsburger findet sich Mitte des 17. Jahrhunderts vom Chronisten Matthäus Merian. Im späten 19. Jahrhundert bezog Pater Martin Kiem vom Kloster Muri den belegten Zunamen des Frühhabsburgers «Kanzellin von Altenburg» auf die Altenburg bei Brugg. Als Indiz könnte eines der beiden bekannten Ortswappen der Altenburg dienen, welches einen roten, gekrönten Löwen darstellte.

    Das «Schlösschen» Das wegen seiner wohnturmartigen Form und den zwei Treppengiebeln «Schlösschen» genannte Gebäude, in welchem heute die Jugendherberge untergebracht ist, stammt vermutlich erst aus dem 16. Jahrhundert. In den ersten beiden Geschossen bildet die römische Mauer gegen Westen den Abschluss. 1938 kauften die Gesellschaft «Pro Vindonissa» und die Aargauische Historische Gesellschaft die unbenutzten Liegenschaften und liessen sie als Jugendherberge umbauen. Nach kriegsbedingten Verzögerungen konnte das «Schlössli Altenburg» 1941 als Jugendherberge eröffnet werden.

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  • Übernachtung zum Mitgliederpreis
  • Netzwerk von über 50 Schweizer Jugendherbergen
  • Übernachtungs-/Essensgutscheine (CHF 100.-)

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