Mariastein

Portrait

Es ist eine Burg wie aus dem Bilderbuch: Im Mittelalter von Ritter bewohnt, später Burgruine, seit 1935 Jugendburg. Trotzig und erhaben ragt sie aus dem Wald am Abhang des "Blauen" und ist eigentlich allein schon deswegen eine Reise wert. Zusammen mit dem Wallfahrtskloster Mariastein und den unzähligen weiteren Burgen in der Wanderlandschaft des Juras sowie dem nahen Elsass erst recht.

Wehrgang und Rittersaal

Um 1200 soll sie erbaut worden sein, als Herrschaftssitz eines Emporkömmlings aus dem nahen Metzerlen, unterstellt dem deutschen König. 1515 erwarb die Stadt Solothurn die Burg "derer vom Rotberg", zwei Jahrhunderte später war sie zur Ruine verkommen. 1935 erwarb sie der Konsumverein beider Basel. Arbeitslose Jugendliche bauten daraus ihr Traumschloss, das heute vornehmlich Gruppen und Schulklassen als Sitz für ein paar fürstliche Tage dient. Die Atmosphäre ist stilecht: 150 Treppenstufen führen den Hügel hinauf in den Burghof, die Zimmer liegen hinter meterdicken Mauern, steile, verwinkelte Treppen führen hoch bis ins Turmzimmer, wo einst die Geliebte Napoleons auf ihren Helden gewartet haben soll. Im Rittersaal mit offenem Cheminée, wo früher die Edelleute spiesen, tafelte schon der gesamte Bundesrat. Auch die Umgebung lässt sich in Anbetracht von so viel Prunk nicht lumpen: Vom Wehrgang aus sind die schönsten Sonnenuntergänge der Nordwestschweiz zu sehen.

Die Umbau- und Sanierungsarbeiten 2016-2018 werden finanziell unterstützt durch:

Swisslos-Fonds Basel-Stadt

Lotteriefonds Kanton Solothurn

Swisslos Basel-Landschaft

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