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Nachhaltigkeitsstrategie der Schweizer Jugendherbergen zahlt sich aus May 27, 2011

Trotz schwieriger Umstände blicken die Schweizer Jugendherbergen im soeben publizierten Geschäftsbericht 2010 auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Mit 945'828 Logiernächten konnte der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 1.4 Prozent auf 41.1 Mio. Franken gesteigert werden. Auch bezüglich Nachhaltigkeit weisen die Jugendherbergen eine beeindruckende Bilanz aus: Der CO2-Ausstoss für Raumwärme pro Quadratmeter wurde im Vergleich zum Jahr 2000 um 37.1 Prozent reduziert. Die Delegiertenversammlung der Non-Profit-Organisation findet am 18. Juni 2011 in der neu renovierten Jugendherberge St. Moritz statt. Die Schweizer Jugendherbergen sind ein Verein mit 104'663 Mitgliedern.

Für den Schweizer Tourismus waren die nicht beeinflussbaren Rahmenbedingungen im Jahr 2010 alles andere als positiv: Trotz guter Schneeverhältnisse schlechtes Wetter im Winter, ein Sommer, der eigentlich nicht stattgefunden hat, die nur zaghafte Erholung der Wirtschaft und schliesslich der starke Schweizer Franken respektive die Abwertung von Euro und US-Dollar. Umso zufriedener sind die Schweizer Jugendherbergen mit dem Geschäftsverlauf. „Unsere Strategie, das Netzwerk der Schweizer Jugendherbergen gezielt auszubauen und in die Qualität unseres Angebots zu investieren zahlt sich aus“, stellt CEO Fredi Gmür erfreut fest.

Neue Jugendherberge in Interlaken ab Frühjahr 2012

Im letzten Jahr konnte nach umfangreicher Erneuerung die Jugendherbergen in Basel und St. Moritz wieder eröffnet werden. Bereits im Frühjahr 2012 wird eine neue Jugendherberge in Interlaken direkt beim Bahnhof Ost eröffnet. Zudem sind Renovationen und Neubauten in Bern, Figino und Saanen geplant.

Nachhaltigkeitsstrategie erfolgreich umgesetzt

Die Schweizer Jugendherbergen sehen den geschäftlichen Erfolg als Teil ihrer Nachhaltigkeitsstrategie. „Nur wenn wir gezielt investieren und für unsere Gäste attraktiv bleiben, ist eine langfristige Sicherung der Institution Schweizer Jugendherbergen möglich“, unterstreicht Fredi Gmür. Den Jugendherbergen ist es ein zentrales Anliegen, die drei Nachhaltigkeitsdimensionen „Sorge zur Umwelt“, „soziales Engagement“ und „einen wirtschaftlichen Erfolg“ zusammen zu bringen. Dass die Schweizer Jugendherbergen auf dem richtigen Weg sind und in der Schweizer Tourismusbranche eine Vorreiterrolle übernehmen, wurde in den letzten Jahren durch mehrfache Auszeichnungen bestätigt: Letztmals im Januar 2011 mit dem Gewinn des Nachhaltigkeitspreises der Zürcher Kantonalbank ZKB.

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