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Jugendherberge Gstaad Saanenland feiert Aufrichte Dec 12, 2013

Plangemäss erfolgt heute die Aufrichte des Ersatz-Neubaus der Jugendherberge Gstaad Saanenland, die im Sommer 2014 mit 158 statt bisher 74 Betten ihre Türen öffnet. Ermöglicht haben das die am Bau beteiligten Handwerker, Behörden, Architekten und Planer, die durch vorbildliche Zusammenarbeit einen ambitionierten Zeitplan eingehalten haben.

Seit April wird an dem Objekt am Spitzhornweg 25 in Saanen gebaut. Ziel war von Anfang an, vor Winterbeginn das Dach zu erstellen und das Haus soweit abzudichten, dass im Winter der Innenausbau und damit Anfang Juni 2014 die Eröffnung stattfinden kann. Dieses Zwischenziel ist, trotz zwischenzeitlich schwieriger Witterungsbedingungen, erreicht. „Der bisherige Baufortschritt ist planmässig verlaufen und ich bin sicher, einer termingerechten Eröffnung steht nichts im Weg“, vermeldet René Dobler, CEO der Schweizerischen Stiftung für Sozialtourismus und damit Bauherr. „Dies dank der vorbildlichen und kooperativen Zusammenarbeit aller Beteiligten unter der Leitung des Architekturbüros Bürgi Schärer und der Bauleitung der HMS Architekten.“

Mit dem neuen Haus sprechen die Schweizer Jugendherbergen die gleichen Kernmärkte an wie die Destination Gstaad Saanenland, setzen ihren Fokus aber vor allem auf ein kostenbewusstes Gästesegment und damit stark auf Familien. Der Betrieb strebt jährlich Übernachtungen in der Grössenordnung von 25‘000 Logiernächten an. Im bisherigen Betrieb konnten zuletzt noch knapp 9‘000 Logiernächte realisiert werden.

„Wir möchten eine Auslastung von 60% und mehr erreichen“, sagt Fredi Gmür, CEO der Schweizer Jugendherbergen. „Ich bin zuversichtlich, dass wir dieses Ziel erreichen; der Verkauf hat mit ersten Erfolgen begonnen, die Zusammenarbeit mit Gstaad Saanenland Tourismus funktioniert gut und für Gespräche mit weiteren Partnern, die mit uns zusammen etwas bewegen wollen, sind wir immer offen.“ Den durch die Schweizer Jugendherbergen ausgelösten Marketingnutzen für die Region beziffert Gmür mit CHF 500‘000.- pro Jahr.

Neben mehr Gästen, die dank der Jugendherberge in die Region kommen, hat der Betrieb auch einen positiven Beschäftigungseffekt. Reichten bisher vier Angestellte, um das relativ kleine Gästevolumen zu bewältigen, sind für den neuen Betrieb elf Jahresvollzeitstellen vorgesehen. Die ersten Stellenausschreibungen erfolgen im Januar 2014.

Aus Gästesicht ist das neu gebaute Haus mit seinen zahlreichen Viererzimmern, einem gut ausgestattetem Kinderspielzimmer und Spielplatz sowie grosszügigen Gemeinschaftsräumen und weitläufigen Speisesaal – die Herzstücke jeder Jugendherberge und Treffpunkt für Gleichgesinnte – der perfekte Ort für Familienferien. Aber auch Einzelreisende, Sportler und Kulturliebhaber finden im aus Doppel- bis Sechserzimmern bestehenden Angebotsmix eine massgeschneiderte Infrastruktur. 90 der 158 Betten sind in Zimmereinheiten mit eigenem Bad untergebracht. Die Preise beginnen bei CHF 40.70 (Bett im Sechserzimmer mit Lavabo) und verstehen sich immer inklusive Frühstück, Bettwäsche und Taxen.

Die Bauinvestitionen belaufen sich auf CHF 10.1 Mio.; damit wird für die Region eine jährlich wiederkehrende Wertschöpfung von über CHF 4 Mio. generiert. Gebaut wird im MINERGIE-P-ECO®-Standard. Schweizweit erfüllt erst ein einziger Beherbergungsbetrieb diesen höchsten ökologischen Standard – die im Juni 2012 eröffnete Jugendherberge in Interlaken.

Aktuelle Bilder der Baustelle sowie einen Zeitraffer des bisherigen Baufortschritts gibt es unter www.youthhostel.ch/gstaadsaanenland zu sehen.

Weitere Auskünfte erteilen:

  • Schweizer Jugendherbergen
    Oliver Kerstholt, Mediensprecher
    Schaffhauserstrasse 14, Postfach, 8042 Zürich
    Tel.: +41 (0)44 360 14 51
    E-Mail: o.kerstholt@youthhostel.ch
  • Schweizerische Stiftung für Sozialtourismus (Bauherr)
    René Dobler, CEO
    Schaffhauserstrasse 14, Postfach
    8042 Zürich
    Tel.: 044 360 14 21
    E-Mail: r.dobler@youthhostel.ch

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