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Jugendherberge Grindelwald

Geissstutzstrasse 12
3818 Grindelwald (BE)

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Geschichte -Die Waldherberge

Mitten im Wald gelegen, oberhalb von Grindelwald, bietet das in Strickbauweise erstellte Gebäude seit der Fertigstellung anfangs des 20. Jahrhunderts seinen Gästen einen aussergewöhnlichen Ausblick über das Dorf hinweg gegen die Nordwand des Eigers.

Nachdem 1939 der Verein für Jugendherbergen das Gebäude übernommen hatte, wuchs die Besucherzahl nach und nach an.

Das Ferienchalet

1904 liess Gustav A. Hasler, Gründer der Hasler-Werke in Bern, das Gebäude als scheinbar verklärtes Ferien-Chalet von einem englischen Architekten errichten. So ist es nicht zufällig, dass Referenzen an den englischen Landhausstil aber auch Attribute der damaligen Hotelarchitektur eingeflossen sind. Anstelle der für Chaletbauten typischen einfachen Treppenläufe, welche nicht selten als Aussentreppen den Bauten vorgelagert werden, führt im Gebäude eine feudale Treppenanlage aus den oberen Geschossen in eine grosszügige, offene Eingangshalle. Diese liegt in der Gebäudemitte und teilt das Erdgeschoss in zwei gleichwertige Hälften.

Die Jugendherberge

In den 50er Jahren nahm der Tourismus in Europa einen rasanten Aufschwung. Die unteren und mittleren Einkommensschichten entdeckten das Ferienmachen im Ausland und günstige Übernachtungsmöglichkeiten waren gesucht. Eine Erweiterung des Platzangebotes der Jugendherberge Grindelwald drängte sich auf, obwohl der in sich abgeschlossene Bautyp des Chalets im Grunde kaum Erweiterungen zulässt. In einer ersten Phase sichtete man Raumpotential im freiliegenden Waschhäuschen, welches 1957 zu einem ersten Familienzimmer ausgebaut wurde.

Doch schon zwischen 1962 und 1965 wurde das Gebäude durch einen massiven Vorbau des Erdgeschosses an der Hauptfassade gegen Westen ein erstes Mal deutlich verändert.

Als anfangs der 90er Jahre eine umfassende Sanierung anstand, ging es darum, die Bettenzahl in den engen Zimmern zu reduzieren. Ein Anbau an das bestehende Gebäude kam nicht mehr in Frage. So entschied man, neben dem ursprünglichen Chaletgebäude einen freistehenden Neubau zu errichten.

Der Neubau

Im Jahr 1996 wurden in einem dreigeschossigen Baukörper insgesamt 18 neue Doppel- und Viererzimmer realisiert. Mit konsequenter Einfachheit und räumlicher Klarheit ordnet sich der Neubau optisch dem Hauptgebäude unter. Die Aufteilung in eine talseitige Zimmerschicht, einen durchgehenden Korridor und die hangseitigen Nebenräume mit Treppen und Nasszellen ist über alle Geschosse in gleicher Weise umgesetzt worden. Gleichzeitig mit dem Neubau wurde das Chalet mit einem Umbau von einem Teil seiner Altlasten befreit und die überfüllten Mehrbettzimmer in Zweier- bis Sechserzimmer zurückgeführt.

Jugendherberge Grindelwald heute

Jugendherberge Grindelwald heute

Altbau 1961

Altbau 1961

Neubau 1966

Neubau 1996